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DIE GROSSE MENSCHENSCHAU

«WARUM GLAUBEN ERWACHSENE AN DAS KIND IM MANN, KINDER ABER AN DEN MANN IM MOND?» 

Hannah Upp in «Die Grosse Menschenschau»

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Die grosse Menschenschau

Die grosse Menschenschau ist ein Theater und gleichzeitig eine frei begehbare Ausstellung. Darin präsentieren tatsächlich existierende Menschen sich und ihre Gedankenwelt: Kaum bekannte, aber einflussreiche Personen aus Politik, Wirtschaft und Internet.


In jedem November ist die grosse Menschenschau auch ein Festival. Im Luzerner Neubad werden die zeitgenössischen Freaks und ihre Monologe eingeordnet in wissenschaftlichen Referaten, in Kurzfilmen, digitalen Formaten und mit wechselnder Live-Musik.

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Der Titel

Der Titel der Grossen Menschenschau lässt an die Völkerschauen und Freakshows des 19. und 20. Jahrhunderts denken – und damit an höchst problematische Formate des frühen Show Business: Menschen wurden auf Basis ihrer «exotischen» Ethnie oder ihres nicht «normalen» Körpers dem zahlenden Publikum vorgeführt. Es waren Bühnen des Rassismus, des Ableismus und des Body Shamings.


Unser Festival spielt ebenfalls mit der Angstlust des Publikums, wenn wir unsere Menschenexponate vorführen. Ja, wir stellen Menschen aus, wir zeigen real existierende, aber künstlerisch überhöhte Personen. Wichtig ist: Wir zeigen also Individuen. Darum ist es eine Menschen- und keine Völkerschau. Wir zeigen das Denken und Handeln von Menschen. Wir zeigen also gerade nicht das angeblich Identitäre, sondern das Entschiedene, das Individuelle. Genau darum, weil wir bewusst einem identitär definierten Menschenbild entgegentreten, halten wir auch nach bald zehn Jahren unseres Projekts am Titel Die grosse Menschenschau fest.


Anders als den erwähnten historischen Schauen liegt unserem Projekt kein sensationalistischer, sondern ein aufklärerischer Ansatz zugrunde. 

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